Oliver Twist
Oliver Twist, ein kleiner Junge, bekommt in einem Waisenhaus seinen Namen. Das Waisenhaus aber ist kein besonders schöner Ort und die Kinder werden ausgenutzt und zum Arbeiten gezwungen. Als Oliver dann für einen Leichenbestatter arbeiten soll, gelingt es ihm, die Flucht zu ergreifen. Irgendwann kommt Oliver Twist auf seiner Flucht in eine große Stadt und lernt einen Jungen kennen, der ihm zeigt, wie man klaut. In einer Gruppe ist Oliver von da an mit Stehlen beschäftigt, wird aber bei der ersten richtigen Aktion schon verhaftet. Das ist eine glückliche Wendung, denn nun kommt Oliver zu einem sehr freundlichen Geschäftsmann, der ihm das Gefühl gibt, sich wohlfühlen zu können. Wie das aber häufig so ist, wird Oliver Twist bald schon von seiner Vergangenheit eingeholt.
Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht, es soll ja spannend bleiben.
Für mich persönlich ist der Film einer der besten, die ich jemals gesehen habe. Ich war schon beim ersten Schauen beeindruckt von der schauspielerischen Leistung, die Ben Kingsley da erbracht hat. Die ganze Geschichte ist natürlich sehr traurig und dramatisch, regt aber auch dazu an, einmal über das eigene Leben nachzudenken und manche Dinge zu schätzen, wie sie sind.
Ich kann den Film also wirklich nur empfehlen. Man sollte sich bewusst sein, dass es sich hierbei nicht um einfaches Popcornkino handelt und dass man sich schon auf die Handlung einlassen muss, um Freude an ihr zu haben. Kann man das aber, ist Oliver Twist ein super Streifen, in dem man sich auch selbst immer wieder finden kann. Ich zumindest konnte das und besonders das hat mich beeindruckt und irgendwie auch auf besondere Art und Weise gefesselt.
Besonders in der Kinder- und Jugendliteratur gibt es einige Schriftsteller und Buchtitel, die getrost zu den Klassikern gezählt werden können und mit ziemlicher Sicherheit nicht aus der Mode kommen werden. Autoren wie Astrid Lindgren oder Erich Kästner sind sicherlich ebenso dazu zu zählen, wie bestimmte Buchtitel. Zu den wichtigsten zählen …